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Vientiane - Phuket: Ferienland Thailand

Veröffentlicht am 19.01.2015

Im Februar gestartet, besassen wir bereits alle Karten, um unser Ziel Singapur zu erreichen. Hatten wir doch gelesen, dass gute Karten unterwegs kaum zu kaufen waren. 

Die Thailand-Karte, stets griffbereit, diente in manchen schweren Momenten als Motivationshilfe, besonders wegen ihren Symbolen für "Strand" und "Tauchen". So haben wir sie im Verlauf der Reise schon öfters ausgepackt, um etwas vom Meer und der damit verbundenen Wärme, Sonne und Gelassenheit zu träumen. Oft haben wir uns den Moment ausgemalt, wie wir endlich den Strand erreichen würden. Szenarien wie "während der Fahrt die Kleider vom Leib reissen und nackt ins Meer rennen" oder "mit dem Velo direkt ins Meer fahren", hätten wir uns echt verdient. 

 

 

Als der Moment kam, die Karte nicht einfach so, sondern zum tatsächlichen Gebrauch auszupacken, erfuhren wir langersehnte Genugtuung, aber auch Ernüchterung, denn es trennten uns immernoch 800 km von der Grenze bis zum Meer. 

Im Nordosten Thailands können die folgenden Dinge am Strassenrad bewundert werden:
Reisfelder, Reistrocknungsanlagen (Betonplätze an der Sonne mit Reis drauf und einem Bagger, der rumfährt und alles hie und da umkehrt), Fischzuchten, Palmen mit Kokosnüssen (und trainierte Affen an Leinen, welche die Nüsse runterreissen), Ananas- und Zuckerrohrplantagen. Thailand ist der grösste Lebensmittelexporteur Südostasiens.

In Thailand gibt es nur wenige, für Velofahrer gesperrte Autobahnen, daher ist die Auswahl an Strassen recht gross. Unsere Route über kleinere Landstrassen und Autostrassen hatte zur Folge, dass wir jeden Tag recht locker um die 100 km vorwärts kamen. In Chayaphum verabschiedeten wir uns von Norbert, er ging weiter nördlich Richtung Chang May. Wir haben die zehn Tage mit ihm sehr genossen.

Im tourismusfreien Teil von Thailand gibt es an fast jedem Dorfrand Bungalows, welche die lokale Bevölkerung v.a. für Schäferstündchen nutzt. Die günstigen und sehr sauberen Zimmer waren zum Teil recht sinnlich mit grossen Spiegeln, Belichtung mit Dimmer und bereitliegenden Kondomen eingerichtet. So zogen wir in der Regel das Bungalow dem Zelt vor, mit einer Ausnahme in Phattana Nikhom. Kurz vor Sonnenuntergang tauchte auf unserem GPS plötzlich ein Zeltplatz direkt am See auf. Wir haben es uns natürlich nicht entgehen lassen, unser Zelt auch noch zwischen Palmen, direkt an einem grossen See aufzustellen. Da merkten wir auch, dass wir das Zelt etwas vermissten, denn ist das Zelt mal zu, fühlen wir uns zuhause.

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PW:123

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